Hardware-Startups

Kamera-Ausrüster Luuv gewinnt Preis des Berliner Senats

Sie waren mal die Exoten in Berlin: Techniker, die sich mit Hardware beschäftigen, Geräte entwickeln und diese selbst auf den Markt bringen. Jetzt wurden gleich drei Hardware-Startups ausgezeichnet.

Foto: David Heerde

Das Berliner Hardware-Startup Luuv hat den erstmals vergebenen und mit 5000 Euro dotierten Crowdfunding-Preis des Berliner Senats gewonnen. Die Gründer aus Berlin-Neukölln haben ein Schwebestativ für Smartphone-Kameras entwickelt. Dadurch können Videos ohne Ruckeln produziert werden.

Das Luuv-Schwebestativ sieht ungefähr so aus wie eine Karaffe. Am oberen Ende wird dann die Kamera montiert, darunter am Hals ist der Griff für die Hand des Kameramanns angebracht und unten im bauchigen Teil ist die notwendige Technik verborgen, mit der die Kamera ausbalanciert wird und mit deren Hilfe sich auch bei schnellen Bewegungen ihre Ausrichtung während der Aufnahme nicht ändert.

Die Gründer arbeiten seit zwei Jahren an dem Projekt und hoffen, dass sich dann vor allem Skate- und Snowboarder für dieses Produkt interessieren werden.

20 Projekte aus Berlin standen zur Abstimmung

Am Onlinevoting zum Crowdfunding-Preis haben sich 25.000 Menschen beteiligt. Nominiert waren 20 Berliner Projekte aus dem Technologiebereich.

Den 2. Platz (3000 Euro) belegten die Clicc-Solarmodule. Mit kleinen, mobile Solarladegeräten können unterwegs Smartphone und Co. aufgeladen und miteinander durch ein Klick-System kombiniert werden.

Platz 3 (2.000 Euro) geht an das Roboter-Bau-Set Cagebot. Damit lässt sich ein Heimroboter selbst bauen, programmieren und per PC, Tablet oder Smartphone steuern. Kamerafahrgestelle, Fernlenkautos oder intelligente Staubsauger können mit dem Bauset zu Hause gebastelt werden.