Scarosso

Zwei Millionen Euro für Luxusschuhe von Scarosso

DN Capital, Perikles und die IBB investieren in das Berliner Start-up Scarosso. Das ursprünglich in Mailand gegründete Unternehmen vertreibt maßgefertigte Schuhe aus Italien.

Foto: Scarosso

Der Berliner Luxusschuhhändler Scarosso erhält eine Kapitalspritze. Der US-Wagnisfinanzierer DN Capital, die Düsseldorfer Beteiligungsgesellschaft Perikles sowie die Landesinvestitionsbank Berlin investieren knapp zwei Millionen Euro in das von Moritz Offeney und Marco Reiter ursprünglich 2010 in Mailand gegründete Start-up, das maßgefertigte italienische Schuhe vertreibt. DN Capital ist unter anderem auch an dem Berliner Brillenhändler Mister Spex beteiligt.

Scarosso lässt eigene Designs und die von Kunden bei Handwerkern in Italien fertigen. Das eingesammelte Geld soll in neue Produktlinien und insbesondere eine neue Kollektion für Frauen der Designer Marco Censi und Guillaume Hinfray investiert werden, so Offeney. Das Unternehmen Außerdem soll die eigene Infrastruktur ausgebaut werden. Zuletzt hatte Scarosso im vergangenen Jahr in Hamburg einen Showroom eröffnet, ein weiterer soll in den nächsten Monaten in Berlin entstehen.

Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 30 Mitarbeiter. Kunden- oder Geschäftszahlen sind bislang nicht bekannt. Zu den Anfangsinvestoren gehören unter anderem Berlin Ventures und der Idealo Gründer Martin Sinner.

Die IBB finanziert ihre Investition aus von ihr verwalteten Fonds. Der VC Fonds Technologie Berlin mit einem Fondsvolumen von 52 Millionen Euro und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin mit einem Volumen von 30 Millionen Euro. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern über 850 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft rund 116 Millionen Euro als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.