Höchste Sicherheit

"The Beast"- Mit diesem Superauto fährt Obama durch Berlin

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Bei der Sicherheit des US-Präsidenten wird nichts dem Zufall überlassen. Seine Dienstlimousine ist wie ein fahrender Hochsicherheitstrakt.

Bei der Sicherheit des US-Präsidenten wird nichts dem Zufall überlassen. Seine Dienstlimousine ist wie ein fahrender Hochsicherheitstrakt.

Foto: actionpress, John Lawson, Foto: pa

Mit dem Dienstfahrzeug "The Beast" wird US-Präsident Barack Obama in den kommenden Tagen durch Berlin fahren. Wir stellen das Superauto vor.

Das Dienstfahrzeug von US-Präsident Barack Obama hat einen Namen, den es verdient. "The Beast", also "Das Biest", wird es von den Amerikanern liebevoll genannt. Der Cadillac des amerikanischen Autoherstellers General Motors (GM) ist mit umfangreichem technischem Gerät ausgerüstet, um die Sicherheit des Präsidenten zu gewährleisten. Nicht einmal ein Anschlag mit Biowaffen könnte Obama darin gefährden, da der Wagen ein ausgeklügeltes System zur Luftversorgung hat.

„The Beast“ lässt sich angeblich sogar fernsteuern

Eine Million Dollar, also umgerechnet etwa 930.000 Euro, ist die Staatskarosse wert. Dafür lässt sie sich vermutlich sogar fernsteuern.

Obama-Berlin-Besuch im Liveticker

Offiziell gibt es keine Angaben zu dem Fahrzeug. Doch man kann ganz gut abschätzen, dass der Wagen fast sieben Meter lang ist und schusssichere Scheiben haben muss. Angeblich schafft der Monster-Cadillac gerade mal 160 Kilometer pro Stunde.

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Bei der Sicherheit des US-Präsidenten wird nichts dem Zufall überlassen

Die Sicherheitsstandards des Wagens suchen weltweit seinesgleichen. Das Fahrzeug ist mit Granatwerfern, Tränengaskanonen, Nachtsichtgeräten, Satellitentelefonen und sicherem Internetzugang ausgestattet. Zudem sollen sich an Bord des Biests angeblich auch Blutkonserven mit der Blutgruppe des Präsidenten befinden.

Der Titan-Cadillac von Barack Obama

Ebenfalls Standard bei Sonderschutzfahrzeugen ist die Möglichkeit, den Innenraum gegen die Umwelt abzudichten, als Schutz gegen Angriffe mit Giftgas. In diesem Fall atmet der Präsident in seinem Auto reinen Sauerstoff, der in Druckflaschen an Bord mitgeführt wird.

In der Limousine selbst kann Obama fast ebenso bequem arbeiten, als wäre er im Oval Office. Und will er entspannen, kann er Musik hören oder Videos schauen. In einer eigenen Minibar gibt es zudem ausreichend gekühlte Getränke.

Obamas Route durch Berlin

Begleitet wird Obama bei seinem Besuch in Berlin von 40 Begleitfahrzeugen. Aus Sicherheitsgründen ist die Strecke die Obama mit seiner Eskorte fahren wird geheim. Zusätzlich zum geplanten Weg werden je zwei weitere Fluchtrouten freigehalten.

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( BM )