Die Air Force One ist das berühmteste Flugzeug der Welt. Um kein anderes Flugzeug ranken sich so viele Mythen, wie um die Maschine des US-Präsidenten.

Der fliegende zweite Amtssitz des US-Präsidenten

Das hat einen guten Grund. Denn die Boeing 747-200B ist ausgestattet wie ein zweiter Amtssitz. Notfalls kann US-Präsident Barack Obama auch von hier aus das Land regieren. Und sollte die Maschine von Raketen angegriffen werden, gibt es angeblich ein ausgeklügeltes Abwehrsystem, das die Raketen abfängt.

Über kein anderes Flugzeug gibt es mehr Geheimnisse
Über kein anderes Flugzeug gibt es mehr Geheimnisse© The White House/Pete Souza | The White House/Pete Souza

Die Details zur technischen Ausrüstung des Präsidenten Flugzeugs sind geheim. Allerdings gelten einige Funktionen als gesichert. Wir stellen sie vor:

Air Force One als Atombunker

Das Präsidentenflugzeug ist gegen elektromagnetische Impulse gesichert. Solche Impulse treten bei Atombombenexplosionen auf. Damit ist die Air Force ein fliegender Atombunker und kann auch im Falle eines Angriffs als Kommandozentrale dienen.

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Angeblich soll jeder US-Präsident und so auch Obama, den Koffer mit den Codes für die Atomraketen auf seinen Reisen bei sich führen.

Betankung in der Luft und Spezialtanks

Angeblich kann die Air Force One von jedem Ort der Welt ohne Zwischenstopp zurück nach Washington fliegen. Möglich ist dies durch eine Betankung in der Luft und durch zwei Spezialtanks an Bord der Boeing.

Die Air Force One ist die Maschine des US-Präsidenten
Die Air Force One ist die Maschine des US-Präsidenten© REUTERS | JONATHAN ERNST

Innenausstattung in der Air Force One

Im Inneren des Flugzeugs gibt es in der ersten Etage ein speziell angepasstes Privatquartier für die „First Family“, Konferenzsäle mit abhörsicheren Telefonaten und Aufenthaltsbereiche für weitere Regierungsmitglieder und für ausgewählte Journalisten, sowie zwei Küchen und einen Krankenraum für medizinische Notfälle inklusive Operationstisch.

Im der zweiten Etage befindet sich das Cockpit des Flugzeugs, die Schlafkabinen der Crew sowie eine fliegende Kommunikationszentrale.

Ein Blick in die Präsidentenmaschine „Air Force One“
Ein Blick in die Präsidentenmaschine „Air Force One“© Newslab

Das vermutlich exklusivste Club-Jacket der Welt

Zu seinem Amtsantritt bekam Obama von der Bordcrew eine ganz besondere Jacke geschenkt. Sie ist dunkelblau und steht nur ganz wenigen Passagieren zu, darunter natürlich allen US-Präsidenten. Auf der linken Brustseite steht in geschwungener Schrift Obamas Name. Rechts prangt das Präsidentensiegel.

Außer ihm haben nur noch die Mitarbeiter der Air Force One diese Jacke. Obwohl sie umgerechnet gerade mal 110 Euro kostet, ist sie das vermutlich exklusivste Club-Jacket der ganzen Welt.

Landung und Abflug vom Flughafen Tegel

In der Air Force One landet Obama am Mittwoch gegen 18 Uhr auf dem militärischen Teil des Flughafen Tegels und von hier fliegt er am Freitag gegen 12.45 Uhr wieder ab. Und wieder werden die Bilder von ihm vor der Air Force One das Erste und Letzte sein, was Berlin von Barck Obama zu sehen bekommt.

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