Im Februar steht Berlin wieder ganz im Zeichen des Films: Ab Donnerstag (9. Februar 2017) öffnet sich mit einer glanzvollen Gala der Vorhang für die 67. Internationalen Filmfestspiele in Berlin.

Das öffentliche Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin zeigt jedes Jahr rund 400 Filme, überwiegend Welt- oder Europapremieren. Filme aller Genres, finden in den verschiedenen Sektionen ihren Platz. Zudem bietet die Berlinale jedes Jahr ein Programm von Sonderveranstaltungen.

Im Wettbewerb konkurrieren 18 von insgesamt 24 Filmen um den Goldenen und die Silbernen Bären. Sechs Filme laufen im Hauptfeld „außer Konkurrenz“. 22 Filme feiern darüber hinaus ihre Weltpremiere auf dem Festival. Erfahren Sie hier welche Spielstätten und Kinos an der 67. Berlinale teilnehmen - und wie Sie an Tickets für Filme kommen.

67. Berlinale: So erhalten Sie die Tickets für die Festival-Filme

>>> FESTIVAL-PROGRAMM <<<

Das Festivalprogramm wird am Nachmittag des 31. Januar 2017 auf der Homepage der Berlinale-Veranstalter veröffentlicht.

>>> TICKETVORVERKAUF <<<

Der Ticketvorverkauf beginnt am Montag, 6. Februar 2016 um 10 Uhr. Ebenfalls am 8. Februar beginnt der Kartenvorverkauf für die Vorführungen im Friedrichstadt-Palast, im HAU, in den Spielhäusern des „Kulinarischen Kinos“, der Sonderveranstaltung „Berlinale Goes Kiez“ und dem „Berlinale Publikumstag“ am 15. Februar.

Tickets können jeweils drei Tage im Voraus erworben werden, für die Wettbewerbswiederholungen vier Tage im Voraus. Am Tage der Vorstellung sind Tickets nur an den Tageskassen der Kinos und unter www.berlinale.de erhältlich.

>>> TICKETPREISE <<<

Der Preis für eine Berlinale-Karte beträgt 11 Euro. Davon ausgenommen sind Karten für die Sektionen „Wettbewerb“ und „Berlinale Special“ (14 Euro) sowie „Generation“ (4 Euro), „Kulinarisches Kino“ (40 bis 95 Euro), „Berlinale Talents“ (15 Euro) und den „Berlinale Publikumstag“ am 15. Februar (8 Euro).

Ermäßigte Tickets (für Schüler, Studenten & Co.) und Last-Minute-Tickets im Berlinale Palast ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn sind um 50 Prozent reduziert.

>>> ZENTRALER KARTENVORVERKAUF <<<

Der zentrale Ticketvorverkauf findet ab dem 6. Februar 2016 täglich von 10 bis 20 Uhr statt:

- in den Potsdamer Platz Arkaden, Alte Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

- im Kino International, Karl-Marx-Allee 33 / Ecke Schillingstraße, 10178 Berlin

- im Haus der Berliner Festspiele, Schaperstraße 24, 10719 Berlin

- in der Audi City Berlin, Kurfürstendamm 195, 10707 Berlin

Um die Ticketbestellung beim Kauf zu vereinfachen, wurde jede Vorführung mit einem Ticketcode versehen. Titel, Kino, Tag und Uhrzeit müssen nicht mehr genannt werden, es genügt der Ticketcode.

>>> VORVERKAUF AN THEATERKASSEN <<<

Vom Vorverkaufsbeginn an sind Eintrittskarten auch bei allen an das Eventim Netz angeschlossenen Theaterkassen gegen eine Vorverkaufsgebühr von 2 Euro erhältlich. Dort jeweils drei Tage im Voraus, für Wiederholungen des Wettbewerbs vier Tage im Voraus.

>>> ONLINE-KARTENVORVERKAUF <<<

Ein begrenztes Kontingent an Eintrittskarten ist online buchbar unter www.berlinale.de.

Berlinale im TV-Programm – Eröffnungsfeier und Berichterstattung

3sat wird von der Eröffnungsfeier der Berlinale 2017 live berichten: Ab 19.20 Uhr schaltet der Sender live zum roten Teppich in Berlin.

Das ZDF zeigt die Highlights der festlichen Eröffnung der Berlinale 2017 aus dem Berlinale Palast am Freitag (ZDF, 10. Februar 2017, ab 00:45 Uhr). Die Gala am Donnerstag, bei der Jury und Wettbewerbsfilme vorgestellt werden, wird von Anke Engelke moderiert. Tägliche Berichterstattung werden die TV-Sender Arte, ARD, ZDF und RBB ausstrahlen.

Außerdem haben wir hier alle wichtigen Informationen, Nachrichten und Hintergründe zur 67. Berlinale für Sie zusammengestellt.

Das waren die Gewinner der Berlinale 2016:

Das sind die Gewinner der Berlinale

Er war der Gewinner unter den Gewinnern: Der italienische Regisseur Gianfranco Rosi bekam den Golden Bären für den besten Film. Sein Dokumentarfilm „Fuocoammare“ zeigt den Alltag auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, der von den ankommenden Flüchtlingen geprägt ist.
Er war der Gewinner unter den Gewinnern: Der italienische Regisseur Gianfranco Rosi bekam den Golden Bären für den besten Film. Sein Dokumentarfilm „Fuocoammare“ zeigt den Alltag auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, der von den ankommenden Flüchtlingen geprägt ist.© REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Trine Dyrholm erhielt einen Silbernen Bären als beste Darstellerin. Die dänische Schauspielerin wurde für ihre Rolle als Fernsehmoderatorin in „Kollektivet“ („The Commune“) geehrt.
Trine Dyrholm erhielt einen Silbernen Bären als beste Darstellerin. Die dänische Schauspielerin wurde für ihre Rolle als Fernsehmoderatorin in „Kollektivet“ („The Commune“) geehrt.© dpa | Michael Kappeler
Der Silberne Bär für den besten Darsteller ging an den tunesischen Schauspieler Majd Mastoura für seine Rolle in „Hedi“.
Der Silberne Bär für den besten Darsteller ging an den tunesischen Schauspieler Majd Mastoura für seine Rolle in „Hedi“.© dpa | Michael Kappeler
Die Französin Mia Hansen-Love bekam den Silbernen Bären für die beste Regie. In dem Film „L'Avenir“ erzählt sie die Geschichte einer Philosophielehrerin, die von ihrem Mann verlassen wird.
Die Französin Mia Hansen-Love bekam den Silbernen Bären für die beste Regie. In dem Film „L'Avenir“ erzählt sie die Geschichte einer Philosophielehrerin, die von ihrem Mann verlassen wird. © REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Sie hatte bei der Auswahl der Preisträger großen Einfluss: Jury-Präsidentin Meryl Streep, hier mit Festivaldirektor Dieter Kosslick auf dem roten Teppich.
Sie hatte bei der Auswahl der Preisträger großen Einfluss: Jury-Präsidentin Meryl Streep, hier mit Festivaldirektor Dieter Kosslick auf dem roten Teppich.© Getty Images | Andreas Rentz
Der Silberne Bär für die beste Kamera ging an Mark Lee Ping-Bing für den chinesischen Wettbewerbsbeitrag „Chang Jiang Tu“ („Crosscurrent“)
Der Silberne Bär für die beste Kamera ging an Mark Lee Ping-Bing für den chinesischen Wettbewerbsbeitrag „Chang Jiang Tu“ („Crosscurrent“) © REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Tomasz Wasilewski freut sich über seinen Silbernen Bären für das beste Drehbuch („Zjednoczone Stany Milosci“ / „United States of Love“).
Tomasz Wasilewski freut sich über seinen Silbernen Bären für das beste Drehbuch („Zjednoczone Stany Milosci“ / „United States of Love“). © REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Regisseur Danis Tanovic wurde mit dem Großen Preis der Jury für „Smrt u Sarajevu“ (Death in Sarajevo) ausgezeichnet.
Regisseur Danis Tanovic wurde mit dem Großen Preis der Jury für „Smrt u Sarajevu“ (Death in Sarajevo) ausgezeichnet. © REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Ihre Arbeit ist nun getan: die internationale Jury der 66. Berlinale. Auch der deutsche Schauspieler Lars Eidinger (2.v.l.) war dabei.
Ihre Arbeit ist nun getan: die internationale Jury der 66. Berlinale. Auch der deutsche Schauspieler Lars Eidinger (2.v.l.) war dabei.© REUTERS | HANNIBAL HANSCHKE
Filmemacher Lav Diaz erhielt den Alfred-Bauer-Preis für den Film „Hele Sa Hiwagang Hapis“ („A Lullaby to the Sorrowful Mystery“).
Filmemacher Lav Diaz erhielt den Alfred-Bauer-Preis für den Film „Hele Sa Hiwagang Hapis“ („A Lullaby to the Sorrowful Mystery“).© Getty Images | Andreas Rentz
Der tunesische Regisseur Mohamed Ben Attia wurde von der Jury für „Inhebbek Hedi“ mit dem Preis für den besten Erstlingsfilm bedacht.
Der tunesische Regisseur Mohamed Ben Attia wurde von der Jury für „Inhebbek Hedi“ mit dem Preis für den besten Erstlingsfilm bedacht.© REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Die Portugiesin Leonor Teles gewann für ihren Film „Balada de un Batraquio“ einen Goldenen Bären für den besten Kurzfilm.
Die Portugiesin Leonor Teles gewann für ihren Film „Balada de un Batraquio“ einen Goldenen Bären für den besten Kurzfilm. © dpa | Bernd Von Jutrczenka
Ebenfalls in der Kategorie Kurzfilme wurde Mahdi Fleifel ausgezeichnet. Der dänisch-palästinensische Regisseur gewann einen Silbernen Bären für „A Man Returned“.
Ebenfalls in der Kategorie Kurzfilme wurde Mahdi Fleifel ausgezeichnet. Der dänisch-palästinensische Regisseur gewann einen Silbernen Bären für „A Man Returned“.© Getty Images | Sean Gallup
Auch er wurde für einen Kurzfilm ausgezeichnet: Chiang Wei Liang, der in „Jin Zhi Xia Mao“ die Geschichte von Arbeitsmigranten erzählt, die sich auf Taiwan niedergelassen haben.
Auch er wurde für einen Kurzfilm ausgezeichnet: Chiang Wei Liang, der in „Jin Zhi Xia Mao“ die Geschichte von Arbeitsmigranten erzählt, die sich auf Taiwan niedergelassen haben.© dpa | Bernd Von Jutrczenka