Die Freie Universität (FU) hat die Vorwürfe des Rechnungshofes zurückgewiesen, „erhebliche Rechtsverstöße“ begangen zu haben. In ihrem Bericht wirft Rechnungshof-Präsidentin Marion Claßen-Beblo der FU vor, Mittel in Millionenhöhe dem FU-Haushalt vorzuenthalten.
„Diese Konten wurden regelmäßig und im Einzelfall transparent in den Haushaltsrechnungen der Freien Universität Berlin ausgewiesen, ohne dass es in der Vergangenheit zu nennenswerten Beanstandungen des Rechnungshofes oder der zuständigen Senatsverwaltung gekommen wäre“, heißt es in einer Stellungnahme. Es handele sich nicht um „Geheimkonten“, sondern um zulässige „Verwahrkonten“.
Im Zentrum steht der Vorwurf, die FU verwalte Geld in verschiedenen Fonds, obwohl es dem FU-Haushalt zustehe. Dabei geht es vor allem um eingeworbene Drittmittel und die Erlöse aus Grundstücksverkäufen. „Diese Auffassung ist korrekt und wird daher grundsätzlich auch von der Freien Universität Berlin geteilt“, heißt es in der Stellungnahme.





