Trotz des gescheiterten Versuchs von Flüchtlingen, ein Versammlungszelt am Berliner Oranienplatz zu errichten, ist es in der Nacht zum Sonnanemd dort ruhig geblieben. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, setzten am Vormittag sechs Flüchtlinge ihren friedlichen Protest auf der Nordseite des Platzes fort.
Das eigentlich genehmigte Versammlungszelt sei größer als erlaubt gewesen, hatte die Polizei am Freitagabend mitgeteilt. Deshalb habe sie den Aufbau in Absprache mit Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) verboten.
Die Flüchtlinge vom Berliner Oranienplatz sind am Freitag mit dem Versuch gescheitert, ein Versammlungszelt auf dem inzwischen geräumten Platz zu errichten. Das eigentlich genehmigte Versammlungszelt sei größer als erlaubt gewesen, sagte ein Polizeisprecher.Deshalb habe die Polizei in Abprache mit Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) den Aufbau des Zeltes verboten. Die Flüchtlinge und ihre Unterstützer seien friedlich wieder abgezogen, sagte der Polizeisprecher.
Für ein Versammlungszelt gibt es laut Polizei hinter dem Info-Container eine vorgesehene Fläche von 7 mal 11 Metern. Den Aufbau eines Zirkuszeltes für politische Versammlungen der Flüchtlinge hatte am vergangenen Sonnabend Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) den Flüchtlingen zugesagt. Das habe auf dem Zettel gestanden, den die Senatorin an die letzte Baumbesetzerin überreichen ließ.
BM





