Auf der Baustelle für das Berliner Stadtschloss in Mitte ist es am Mittwochnachmittag zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr mitteilte, stürzte eine Person aus etwa zehn Metern Höhe in die Tiefe. Der Verletzte wurde von alarmierten Rettungskräften der Feuerwehr nach einer Notfallbehandlung vor Ort ins Vivantes Klinikum im Friedrichshain gebracht und dort sofort operiert. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Arbeiter, seine Identität blieb zunächst allerdings unklar. Details zu Art und Schwere der Verletzungen wurden nicht bekannt. Auch zur Unfallursache gab es zunächst keine Informationen. Ein Augenzeuge musste wegen eines Schocks ebenfalls behandelt werden.

Die Polizei prüft nach Angaben eines Sprechers die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Baugefährdung. Unmittelbar nach dem Vorfall übernahm das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi) die offiziellen Untersuchungen. Geprüft werden soll vor allem, ob eventuell Sicherheitsverstöße auf der Baustelle zu dem Unfall geführt haben.

hhn