Rekordchampion

Nur mit Gästeliste - Bayerns exklusive Meisterfeier in Berlin

Im Olympiastadion wurde der FC Bayern am Abend Deutscher Meister. Das Team um Schweinsteiger und Co. wollte das schon in Berlin feiern und buchte sich exklusiv in der Kitty Cheng Bar ein.

Um 21.51 Uhr war es im Berliner Olympiastadion soweit. Abpfiff gegen Hertha BSC, 3:1. Bayern wird zum 24. Mal Deutscher Meister - und das so lange vor Ende der Saison wie nie zuvor.

Noch gegen 23 Uhr meldeten sich die Bayern-Spieler feiernd mit Fotos aus der Kabine im Olympiastadion. Trainer Pep Guardiola hatte kurz zuvor die Devise für den Abend ausgegeben: „Heute und morgen werden wir feiern“.

Auch wenn die Bierdusche im Olympiastadion ausblieb, das Feiern wollten sich die Fußballprofis nicht nehmen lassen. Doch statt im „The Grand“ am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte - dort feierten die Bayern zuletzt ausgiebig ihr Triple - wählte der Rekordmeister diesmal die Kitty Cheng Bar an der Torstraße zum Feiern.

Geschlossene Gesellschaft

Erst gegen 0.15 Uhr erreichte der Mannschaftsbus der Bayern die Bar, vor der ein weißes Zelt mit rot-weißen Luftballons aufgestellt war. Noch kurz vor der Ankunft des Teams hatten Mitarbeiter noch schnell Essen und Drinks in die Bar gebracht.

Wenig überraschend: Weder Fans noch Journalisten durften hinein, geschlossene Gesellschaft. Ein letztes Zeichen, bevor es zur Exklusiv-Party ging, gab es noch von Mittelfeldmann Thiago Alcantara, der ein Selfie aus dem Mannschaftsbus per Twitter sendete.

Selfie aus dem Mannschaftsbus

Auf der Gästeliste der Kitty Cheng Bar standen ansonsten lediglich einige Basketballspieler und der Bruder von Manuel Neuer.

Immerhin ließ sich auf Twitter erahnen, wie die Bar von innen aussah - ausgiebig geschmückt mit rot-weißen Luftballons. Die Profis selbst meldeten sich auch via Twitter oder Facebook nicht aus der Bar.

Erst gegen 3.30 Uhr gab es wieder die ersten Lebenszeichen der Spieler. Toni Kroos und Mario Götze verließen die Bar via Shuttle.

Ob es allerdings zurück ins Mannschaftshotel ins Regent ging oder ob die Fußballprofis weiterzogen, ist unklar. Grünes Licht vom Trainer gab es schließlich.

föl/as/maboe