Am späten Mittwochnachmittag ist in Berlin-Steglitz ein Geldtransporter überfallen worden. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll der Transporter zunächst planmäßig gegen 17.30 Uhr eine Rewe-Filiale an der Steglitzer Bismarckstraße angefahren haben, wo der Beifahrer des Transporters ausstieg, um die Einnahmen des Supermarktes abzuholen. Als er wieder auf den Parkplatz zurückkehrte, war der Transporter fort.

Denn in der Zwischenzeit sollen mehrere Unbekannte an den Wagen herangetreten sein und den Fahrer mit einer Schusswaffe bedroht haben. Die Täter sollen in den Wagen gestiegen sein, woraufhin der 24-Jährige losfuhr. Nach kurzer Zeit sollen die Täter aus dem Transporter geflüchtet sein. So habe es der Fahrer später der Polizei geschildert, hieß es. Ob und was die Unbekannten erbeutet haben, ist laut Polizei noch völlig unklar.

Die Kreuzung ist für den Verkehr offen

Ganz in der Nähe des Tatorts an der Bismarckstraße, am Walter-Schreiber-Platz in Friedenau, habe der Fahrer dann zufällig einen Streifenwagen entdeckt, eine Vollbremsung gemacht und den Beamten von dem Überfall erzählt.

Eine Fachabteilung des Landeskriminalamts hat am Mittwochabend die Ermittlungen übernommen. Von den Tätern fehlt offenbar bisher jede Spur. Auch seien noch einige Ungereimtheiten zum Tathergang zu klären, hieß es bei der Polizei.

Nach dem Überfall stand der Geldtransporter mitten auf der Kreuzung, bewacht von einer Funkstreife mit Blaulicht. An der Rheinstraße war ein Mannschaftswagen abgestellt. Unter dem Transporter war Sand zu erkennen, mit dem offenbar ausgelaufene Betriebsstoffe abgebunden wurden. Die Kreuzung war nicht für den Verkehr gesperrt, der Feierabendverkehr floss unbehindert.

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