Rechtsextreme

Protest gegen Neonazi-Demonstration am Brandenburger Tor

Foto: ROBERT MLCHAEL,ROBERT MICHAEL / AFP

70 Rechtsextremisten demonstrierten am Brandenburger Tor. Anlass war der Jahrestag der Bombardierung Dresdens. Obwohl als 200 Gegner dagegen protestierten, blieb es friedlich.

Beim Aufmarsch von rund 70 Rechtsextremisten am Brandenburger Tor, gegen den etwa 200 bis 300 Demonstranten protestierten, ist es am Donnerstagabend in Berlin friedlich geblieben.

Nach Polizeiangaben gab es keine ernsteren Zwischenfälle. Bereits nach einer guten halben Stunde war die angemeldete Veranstaltung vorüber, und die Teilnehmer der Rechten-Kundgebung zogen wieder ab.

Nach Bekanntwerden des Aufmarsches hatten linke Gruppen und Parteien zum Protest aufgerufen. Angemeldet hatte den Aufmarsch die Partei „Die Rechte“, deren Vorsitzender Christian Worch ist.

Die Rechtsextremisten nahmen die Bombardierung Dresdens am 13. und 14. Februar 1945 durch die Alliierten zum Anlass für die Kundgebung. Eine entsprechende Veranstaltung Rechtsextremer vor der Frauenkirche in Dresden war verboten worden.

( dpa/kol )