Gegner der Verlängerung der Berliner Stadtautobahn A100 demonstrieren in Neukölln gegen die Räumung eines Protestbaumhauses.
Aktivisten der Umweltschutzorganisation Robin Wood und des Aktionsbündnisses „A100 stoppen!“ halten an der Neuköllnischen Allee seit gut einem Jahr eine Pappel besetzt. Das hölzerne Baumhaus ist etwa vier Quadratmeter groß und bietet Platz für zwei bis drei Menschen.
Die Räumung der „Protest-Pappel“ war für Montagmittag angesetzt.
Jahrelang hatte es heftigen Streit um das 3,2 Kilometer lange Teilstück der A100 von Neukölln nach Treptow und Friedrichshain gegeben. Umweltschützer befürchten steigendes Verkehrsaufkommen und den Verlust von Grünflächen. Mehrere Klagen gegen den Ausbau der Autobahn waren vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig abgewiesen worden.
Im Mai 2013 war mit den Bauarbeiten begonnen worden.
dpa/sei




