Die Anzahl der Knöllchen für Falschparker ist im Bezirk Mitte um fast ein Viertel zurückgegangen. Von April 2013 bis November 2013 stellten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes 394.816 Anzeigen aus. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es noch 509.866. Dennoch stiegen die Einnahmen aus den Knöllchen von 10,1 Millionen Euro auf 12,2 Millionen Euro um mehr als zwei Millionen Euro.
Das liegt nicht zuletzt an den geänderten Ordnungsstrafen, die seit dem 1. April 2013 verhängt werden. Neu ist unter anderem, dass Autofahrer, die ihr Fahrzeug ohne Parkschein abstellen, jetzt mindestens doppelt so viel zahlen müssen. Statt vorher fünf Euro wird das Vergehen jetzt mit zehn Euro geahndet.
„Die Erhöhung der Knöllchenpreise hat zu mehr Zahler-Ehrlichkeit und weniger Schwarzparken geführt“, sagt Carsten Spallek (CDU) Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Mitte. Das Risiko, beim Parken ohne Parkschein erwischt zu werden, würden deutlich weniger Autofahrer eingehen. Dennoch kann er sich nicht über die höheren Einnahmen freuen. „Der Bezirk Mitte hat kaum etwas davon, da diese abgeführt werden müssen“, so Spallek. Sie stünden dem Landeshaushalt von Finanzsenator Ulrich Nußbaum zu.
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