Die Serie von Anschlägen auf Geldautomaten in Berlin geht weiter.

Unbekannte haben am frühen Montagmorgen einen Automaten in Berlin-Marienfelde gesprengt. Die Täter flüchteten mit ihrer Beute.

Gegen 3.15 Uhr hatte ein lauter Knall einen 36 Jahre alten Anwohner aus dem Schlaf gerissen. Als er aus dem Fenster schaute, bemerkte er Rauch, der aus dem Bankvorraum drang und alarmierte die Polizei.

Kurz darauf sah der Zeuge einen dunklen Wagen, der vom Tatort weg fuhr. Durch die Sprengung des Geldautomaten wurden eine Glasscheibe im Vorraum sowie die Decke beschädigt.

Es ist bereits der dritte Anschlag auf diese Commerzbank-Filiale. Das bestätigt die Polizei der Berliner Morgenpost am Montagmorgen.

Fall im November 2013

Erst Anfang November 2013 hatten Unbekannte vergeblich versucht, den Geldautomaten dieser Bank an der Kiepertstraße zu sprengen. Zwar war es Unbekannten in der Nacht zum 2. November gegen 4.30 Uhr noch gelungen, Gas in einem Geldautomaten der Commerzbank zu leiten. Doch aus unbekannten Gründen war anschließend die Zündung fehlgeschlagen. Als Polizei und Feuerwehr eintrafen, waren die Täter bereits ohne Beute verschwunden.

Fall im August 2011

Im August 2011 wurde ebenfalls ein Geldautomat an der Kiepertstraße gesprengt. An das Bargeld kamen die Täter damals jedoch auch nicht heran. Das Bankgebäude blieb unbeschädigt.

Die beiden Täter hatten damals den Polizeiangaben zufolge den Bankautomaten zunächst gewaltsam geöffnet. Durch die anschließende Sprengung zerstörten sie den Automaten, gelangten aber immer noch nicht an das Geld und flüchteten.

Im vergangenen Jahr hatte es mehr als 20 derartige Anschläge auf Geldautomaten gegeben. Um die Täter zu ermitteln, wurde eine Sonderkommission „Giro“ ins Leben gerufen.

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