Die Berliner Verkehrsbetriebe bekommen mehr Geld. Der Senat erhöht ab 2014 seine jährlichen Zahlung an das landeseigenen Verkehrsunternehmen um 17,5 Millionen Euro. Das ist das Ergebnis der seit Jahren geführten Verhandlungen zur Revision des seit 2008 geltenden Verkehrsvertrages.
Für die mit einem Schuldenberg von mehr als 800 Millionen Euro belasteten BVG ist dies ein Teilerfolg. Sie hatte aufgrund von Lohnerhöhungen und Kostensteigerungen für Kraftstoff und Strom einen zusätzlichen Finanzbedarf von 35 Millionen Euro errechnet.
Bereits im Rahmen der Verhandlungen zum am Donnerstag verabschiedeten Doppelhaushalt 2014/15 hatten die Haushaltspolitiker der Koalition der BVG weitere vier Millionen Euro im nächsten Jahr und 7,5 Millionen Euro für 2015 bewilligt. Das Geld ist aber zweckgebunden für die Bestellung zusätzlicher Verkehrsleistungen – etwa mehr Fahrten auf besonders stark nachgefragten Tram- und Bus-Linien.
Insgesamt erhält die BVG damit mit rund 300 Millionen Euro pro Jahr, die Hälfte des Geldes ist zweckgebunden für den Erhalt und die Modernisierung der Infrastruktur.





