Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen 14.700 elektronische Fahrscheine austauschen. Die Chipkarten für Kunden mit einem Jahresabonnement tragen kein korrektes Datum für den Beginn ihrer Gültigkeit, wie BVG-Sprecher Klaus Wazlak am Montag sagte.
Die Plastikkarten sollten eigentlich ab 1. Dezember gültig sein, seien aber falsch programmiert worden, berichtete Wazlak. Alle anderen rund 190.000 „Fahrcards“, die seit Jahresbeginn ausgegeben wurden, trügen das richtige Anfangsdatum.
Bei den mangelhaften Karten zeigten die Lesegeräte von Kontrolleuren eine Fehlermeldung an. Dennoch müssten sich die Stammkunden keine Sorgen machen, denn das Kontrollpersonal habe eine Liste mit den Nummern aller Problemkarten.
Bis Ende Januar erhielten alle Betroffenen neue Karten. Die „Fahrcard“ ersetzt nach und nach die Fahrscheine aus Papier, in die man jeden Monat eine neue Wertmarke einstecken muss.
dpa/mim




