Die Berliner Feuerwehr ist in der Nacht von Sonntag auf Montag zu einer ganzen Reihe Brände ausgerückt. Zuerst brannte es in Friedrichsfelde. Gegen 1.30 Uhr entdeckte ein Passant in der Alfred-Kowalke-Straße Flammen, die aus einer Bar schlugen. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, die Brandursache ist unklar.
Gut eine halbe Stunde später wurde die Feuerwehr nach Schöneberg gerufen. In mehreren Hinterhöfen an der Bülowstraße standen Mülltonnen und Fußmatten in Flammen. Kurz darauf der nächste Alarm, ebenfalls in Schöneberg. An der Ecke Wielandstraße und Bahnhofstraße brannte ein dort abgestelltes Motorrad lichterloh. Die Ermittlungen zur Brandursache hat ein Brandkommissariat übernommen, ebenso im Fall der brennenden Bar.
Der nächste Fall ereignete sich in der Nacht gegen 3.30 Uhr in Wilmersdorf. Wie die Polizei am Montag mitteilte, brannte ein parkender VW an der Livländischen Straße aus. Auch ein davor geparktes Auto wurde dabei beschädigt. Verletzte gab es keine. Ein politisches Motiv für die mutmaßliche Brandstiftung schließt die Polizei nach ersten Erkenntnissen aus. Auch hier ermitteln nun die Brandexperten des Landeskriminalamts.
cbr

