Warnstreik

Angestellte Lehrer demonstrieren für faire Bezahlung

Rund 2300 Lehrer, Schüler und weitere Unterstützer haben auf dem Gendarmenmarkt für eine faire Bezahlung demonstriert. Es war bereits der 15. Streiktag seit Dezember 2012.

Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa

Angestellte Lehrer haben am Montag in Berlin erneut die Arbeit niedergelegt und den Unterricht ausfallen lassen. Bei einer Warnstreik-Kundgebung am Vormittag auf dem Gendarmenmarkt wurden nach Angaben der Bildungsgewerkschaft GEW rund 2300 Teilnehmer gezählt, darunter auch Schüler und andere Sympathisanten.

Mit beschrifteten Regenschirmen demonstrierten die Pädagogen für eine faire Bezahlung, berichtete GEW-Sprecher Tom Erdmann. Es war bereits der 15. Streiktag seit Dezember 2012. Die angestellten Lehrer wollen den rot-schwarzen Berliner Senat zu Tarifverhandlungen bewegen. Die Gewerkschaft fordert einen Tarifvertrag und bessere Arbeitsbedingungen.

Die fast 9000 angestellten Pädagogen wollen genauso viel Geld bekommen wie ihre etwa 20.000 verbeamteten Kollegen. In Berlin werden junge Lehrer seit 2004 nicht mehr verbeamtet – nach GEW-Berechnungen verlieren sie so in 40 Dienstjahren bis zu 230.000 Euro netto.