Seit Mai 2013 ist in Berlin vermehrt eine besondere Form des Schmuckdiebstahls festzustellen. Darauf weist die Berliner Polizei hin.

Dabei halten die Diebe mit einem Auto neben Frauen an und fragen nach dem Weg zu einem Krankenhaus. Aus „Dankbarkeit“ für die Auskunft beschenken sie die Damen, auch gegen ihren Willen, mit wertlosem Modeschmuck. Beim Umhängen der Ketten und Armbänder wird der bereits getragene Schmuck vom Körper entfernt und eingesteckt.

In der Regel werden die Opfer von Frauen angesprochen. Oftmals erfolgt das Umhängen des Schmucks durch die geöffnete Fensterscheibe des Autos. Am Steuer bzw. auch auf dem Beifahrersitz sitzen meistens Männer. Alle Tatbeteiligten werden zwischen 20 und 35 Jahren beschrieben und sollen aus dem südeuropäischen Raum stammen.

In den vergangenen fünf Monaten bearbeitete das zuständige Fachkommissariat des Landeskriminalamts insgesamt zwölf derartige Taten. Die letzte bekannt gewordene Tat ereignete sich am Montag gegen 13.45 Uhr an der Manteuffelstraße in Tempelhof. Die weiteren Taten erfolgten stadtweit, wobei der Schwerpunkt nach Polizeiangaben bislang in Neukölln liegt.

Wem ein solches Vorgehen auffällt oder angesprochen wird, sollte auf die mitgeführten Wertsachen achten, insbesondere auf getragenen Schmuck. Die Polizei bittet, das Kennzeichen des von den Tätern genutzten Fahrzeugs zu notieren und die Polizei zu alarmieren.

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