Brandenburger Tor

Flüchtlinge wollen Hungerstreik in Berlin verschärfen

Asylbewerber haben ihren Protest von Bayern nach Berlin verlagert. Seit Mittwoch campieren sie am Brandenburger Tor - und sind im Hungerstreik. Sie wollen nun bleiben, bis ihre Anträge bewilligt sind.

Die Flüchtlinge am Brandenburger Tor in Berlin wollen ihren Protest verschärfen. 28 Asylbewerber sind dort nach eigenen Angaben seit Mittwoch im Hungerstreik. Von nun an wollten sie auch nichts mehr trinken, teilten sie am Montag mit.

Sie kritisierten, dass die Politik nicht auf ihre Forderungen eingehe. Den Hungerstreik wollten sie erst beenden, wenn ihre Asylanträge bewilligt würden, hieß es. Mehrere der Flüchtlinge seien bereits im Krankenhaus gewesen – danach aber in das sporadische Camp am Brandenburger Tor zurückgekehrt.

Die Asylbewerber waren aus Bayern nach Berlin gekommen.