Verkäuferstreik bei Galeria Kaufhof: Im Tarifkonflikt des Einzelhandels legten am Donnerstag in den Berliner Häusern am Alexanderplatz und am Ostbahnhof Mitarbeiter die Arbeit nieder.

Rund 200 Beschäftigte versammelten sich nach Angaben der Gewerkschaft Ver.di vor dem Kaufhaus am Alexanderplatz. Sie verlangten ein neues, besseres Angebot der Arbeitgeber. Beide Kaufhäuser öffneten nach Unternehmensangaben pünktlich, in allen Abteilungen sei das Geschäft weitergegangen.

Ver.di fordert für die rund 199.000 Beschäftigten der Branche in der Region eine Einkommenserhöhung um einen Euro pro Stunde. Außerdem soll der gekündigte Manteltarifvertrag wieder in Kraft gesetzt werden.

Die Arbeitgeber hatten 2,5 Prozent mehr Geld von Oktober 2013 an und weitere 1,5 Prozent von Juli 2014 an angeboten. Die bislang letzte Tarifrunde liegt schon fast zwei Monate zurück. Noch immer gibt es keinen Termin für das nächste Treffen.

dpa/mim