Die Deutsche Bahn hat am Dienstag bekannt geben, dass die wichtige Schnellstrecke Berlin-Hannover wieder freigegeben wird. Am 4. November kehrt die Bahn zum alten Fahrplan zurück, sagte ein Bahnsprecher in Berlin.
Die Verbindung ist wegen Hochwasserschäden an einem Teilstück in Sachsen-Anhalt seit 10. Juni unterbrochen. Die ICE-Züge müssen deshalb Umwege nehmen, die Fahrtzeiten verlängern sich um bis zu eine Stunde.
Gutachten hätten gezeigt, dass der Bahndamm zwischen Stendal (Sachsen-Anhalt) und Rathenow (Brandenburg) von der Elbeflut nicht unterspült worden sei, sagte Bahnvorstand Volker Kefer in Berlin.
Noch Bauarbeiten notwendig
In den kommenden Wochen sind noch Reparaturen an den Gleisschwellen und an der Leit- und Sicherungstechnik nötig.
Die Bahn musste die vom Hochwasser betroffene Trasse auf Unterspülungen und gefährliche Hohlräume untersuchen. Experten gehen davon aus, dass die Schäden an der regulären Hochgeschwindigkeitstrasse in Sachsen-Anhalt jedoch gering sind.
Betroffen ist nach Bahnangaben ein etwa fünf Kilometer langer Streckenabschnitt zwischen Stendal und Rathenow.
Täglich sind rund 10.000 Fahrgäste mit dem Zug von Berlin nach Hannover unterwegs.
dpa/mim/fü





