S-Bahn-Fahrgäste auf der Berliner Nord-Südstrecke und im Osten der Stadt müssen sich in den nächsten Wochen auf Einschränkungen einstellen. Dort werden neue Gleise verlegt oder Brücken erneuert.

Die meisten Fahrgäste betrifft der Schienenwechsel im Nord-Süd-Tunnel zwischen Nordbahnhof und Anhalter Bahnhof vom 22. November bis 8. Dezember. Die S-Bahn empfiehlt, auf die U-Bahn-Linien 8 und 6 umzusteigen. Die U 6 soll dann nach Bauarbeiten wieder durchgängig fahren.

Insgesamt investiert das Unternehmen in diesem Jahr 325 Millionen Euro in Bahnhöfe und Strecken in Berlin.

Auf der Linie S1 wird noch bis Oktober an der Bahnbrücke Yorckstraße gebaut, Ende September wird der Abschnitt Waidmannslust-Frohnau für gut zwei Wochen zur Baustelle. Es gibt jeweils Pendelverkehr.

Im November folgen der S25-Abschnitt Schönholz-Reinickendorf und der S2-Abschnitt Priesterweg-Marienfelde, wo Fahrgäste auf Busse ausweichen müssen.

Die Linie S5 ist vom 27. September an für knapp vier Wochen zwischen Fredersdorf und Strausberg unterbrochen, weil dort neue Gleise verlegt werden. Auch auf der S3 müssen Fahrgäste auf Busse umsteigen, wenn Mitte Oktober an der Treskowallee eine Brücke erneuert wird.

dpa/mim