Der Berliner Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) hat sich für eine automatische jährliche Anpassung der Ticketpreise bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ausgesprochen. „Energie- und Mitarbeiterkosten steigen. Damit sich die Kunden besser darauf einstellen können, wäre mir eine regelmäßige, moderate und transparente Erhöhung lieber“, sagte der Finanzsenator der „BZ“.
Bisher muss jede Preiserhöhung einzeln vom Senat genehmigt werden. Zuletzt stiegen die Ticketpreise am 1. August dieses Jahres. Ein Einzelticket im Tarifbereich AB kostet inzwischen 2,60 Euro – zuvor mussten die Kunden für ein solches Ticket 2,40 Euro bezahlen. Durchschnittlich stiegen die Preise um 2,8 Prozent. Das landeseigene Unternehmen BVG hatte 2012 nach eigenen Angaben 937 Millionen Fahrgäste transportiert.
BM





