Experten des Rauschgiftdezernats beim Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft Berlin ist ein erfolgreicher Schlag gegen die Drogenkriminalität gelungen.
Drei mutmaßliche Kokaindealer sind der Polizei nach umfangreichen Ermittlungsverfahren ins Netz gegangen, mehr als vier Kilo des Rauschgifts wurden beschlagnahmt, teilte die Polizei am Dienstag mit.
Die Fahnder seien den Männern auf die Schliche gekommen, weil sie bereits seit längerer Zeit Drogen aus Holland nach Deutschland geschmuggelt hätten. Mit den in den Niederlanden erworbenen Drogen reisten die Verdächtigen vor wenigen Tagen wieder in Deutschland ein und fuhren dann auf getrennten Wegen nach Frankfurt/Main und Berlin. Am Montag griffen die Ermittler zu.
Der Hauptbeschuldigte und seine beiden mutmaßlichen Komplizen wurden getrennt voneinander in Brandenburg und Hessen festgenommen. In einem der Fahrzeuge stellten die Beamten vier Kilogramm Kokain sicher. Anschließend wurde noch eine sogenannte „Bunkerwohnung“ an der Oranienburger Straße in Wittenau durchsucht. Hier fanden die Ermittler weitere 200 Gramm Kokain. Gegen die drei Männer wurden Haftbefehle erlassen.
ag




