Die Ursache für den Großbrand in einem Musikclub in Berlin-Kreuzberg ist weiter unklar. Es sei viel Brandschutt im Festsaal Kreuzberg gesichert worden, der jetzt genau analysiert werden müsse, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Diese Analysen dauerten ihre Zeit. Wann sie abgeschlossen seien, lasse sich noch nicht sagen. Weiterhin kämen ein technischer Defekt oder fahrlässige Brandstiftung als Ursachen infrage.
Die Ermittlungen gestalten sich mühselig, weil das ganze rund 300 Quadratmeter große Gebäude untersucht werden muss, in dessen Innenräumen alles nach den hohen Brandtemperaturen stark verkohlt sei, wie es hieß. Der Festsaal ist nach Angaben des Betreibers versichert gewesen. Er soll an die Skalitzer Straße zurückkehren.
Nur ein Zufall verhinderte eine Katastrophe
Das Feuer war im Technikraum des bekannten Tanzclubs und Konzertsaals in der Nacht zum 21. Juli ausgebrochen. Der Club am Kottbusser Tor wurde weitgehend zerstört. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Darüber hinaus kam niemand zu Schaden. Dass der Brand zu keiner Katastrophe führte, ist dem Zufall zu verdanken. Das Feuer war etwa zwei Stunden vor einer geplanten Hip-Hop-Party ausgebrochen.
dpa/seg











