Ein 21-Jähriger ist am Sonntag im Schlachtensee in Berlin-Zehlendorf untergegangen und wird seitdem vermisst. Er war von einem Ruderboot aus in den See gesprungen und konnte sich dann nicht mehr über Wasser halten.

Die drei 22, 26 und 28 Jahre alten Begleiter - zwei Männer und eine Frau, die auch im Boot waren - suchten erfolglos nach ihrem Freund.

Taucher der Berliner Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes, die von einem Polizeihubschrauber unterstützt wurden, suchten am Sonntag den See bis 20 Uhr vergeblich nach dem jungen Mann ab. Der 22 Jahre alte Begleiter des Vermissten erlitt einen Schock.

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Am Montagmorgen um 10 Uhr wurde die Suche nach dem Mann fortgesetzt. Etwa 30 Polizisten mit Spürhunden durchforsteten den Uferbereich am Schlachtensee, ein Hundeführer fuhr mit Hund und Boot über das Gewässer. Der junge Mann soll etwa in der Seemitte über Bord gegangen sein.

Die Aktion sollte bis in die Abendstunden dauern. Je nach Ausgang wird nach Angaben eines Polizeisprechers über das weitere Vorgehen am Dienstag entschieden.

Zwei Tote in Brandenburg

Zwei Männer starben am Wochenende bei Badeunfällen in Brandenburger Seen. Im Schwielowsee (Potsdam-Mittelmark) wurde am Sonntag ein 68 Jahre alter Mann tot entdeckt. Wie er ums Leben gekommen ist, ist noch ungeklärt.

Am Sonnabend ertrank ein 26-jähriger Mann im See eines Hotels in Perleberg (Prignitz. Er war einem ins Wasser gefallenen Ball nachgeschwommen und hatte sich vermutlich in Schlingpflanzen verfangen, wie die Polizei am Sonntag in Neuruppin mitteilte.

mim/plet