Die geplante Verlegung von ersten Gefangenen in das neue Berliner Männergefängnis Heidering Ende Mai ist wegen technischer Probleme geplatzt.

Es gebe Fehlalarmmeldungen am Sicherheitszaun, sagte Claudia Engfeld, Sprecherin von Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) am Donnerstag.

Nun müssten die Gründe für die technischen Probleme geprüft werden, sagte Engfeld. „Solange die Ursache nicht klar ist, gibt es keine Verlegungen.“ Es ist das zweite Mal, dass die Verlegung von Gefangenen in die neue Haftanstalt verschoben werden musste.

Umzug ursprünglich für Ende April geplant

Ursprünglich war der Umzugsstart für Ende April geplant. Allerdings waren durch den langen Frost einige Arbeiten an den Außenanlagen des 15 Hektar großen Areals nahe der brandenburgischen Gemeinde Großbeeren nicht rechtzeitig fertig geworden.

Wann die ersten Verlegungen nach den neuen Problemen beginnen sollen, sagte die Sprecherin nicht. Das Männergefängnis des geschlossenen Vollzugs mit 648 Plätzen entstand auf einem Berliner Grundstück und kostete knapp 118 Millionen Euro. Der Bau wurde offiziell schon im März eröffnet. Auch die Bediensteten arbeiten schon dort.

dpa/oje