Wetter

Berlin bekommt ersten Vorgeschmack auf den Sommer

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Endlich Sonne satt. Doch so schön soll es nicht bleiben. Schon am Freitag könnte es regnen. Die große Hoffnung: Die Computermodelle der Meteorologen sind sich über das Pfingstwetter noch nicht einig.

Bei Temperaturen um 26 Grad hat Berlin am Mittwoch einen ersten Vorgeschmack auf den Sommer bekommen. Dabei gab es Sonne satt, nur vereinzelt schoben Schönwetterwolken vorbei. Von Regen gab es keine Spur. In den kommenden Tagen soll es in der Hauptstadt noch wärmer werden. Die Meteorologen erwarten bis Freitag Temperaturen bis 28 Grad.

Allerdings könnte es noch vor dem Pfingstwochenende nass werden. Die Regenwahrscheinlichkeit steigt am Freitag auf bis zu 70 Prozent. Durch die Schauer soll es am Sonnabend eine leichte Abkühlung auf 22 Grad geben. Es gibt aber gute Chancen, dass Pfingsten nicht komplett verregnet wird. Am Sonntag könnte es trocken bleiben - bei 27 Grad.

Deutschland in zwei Wetterzonen geteilt

Wer jetzt wegfahren will, sollte sich genau überlegen, wohin. Eine markante Luftmassengrenze trennt das Wetter in Deutschland in zwei Hälften: im Osten sommerlich, im Westen kühl mit Schauern - und mit erheblichen Temperaturunterschieden.

„Ein Eis bei Sonne und 26 Grad in Potsdam genießen oder bei 17 Grad mit dem Regenschirm durch Mülheim an der Ruhr laufen“, beschreibt Meteorologe Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach die Lage am Mittwoch. An der Trennlinie zwischen kühl und warm über der Mitte Deutschlands kann es immer wieder gewittern.

Ab Donnerstag verstärken sich die Temperaturunterschiede noch. Dann liegen 15 Grad zwischen dem kühlen Westen bei 13 bis 21 Grad und dem Osten bei bis zu 28 Grad. Über das Pfingstwetter seien sich die Computermodelle noch nicht einig – vermutlich werde es eher wechselhaft, sagte Beyer.

Grund für die Zweiteilung ist eine Tiefdruckzone über Westeuropa. Die beiden darin eingebetteten Tiefs „Alfred I“ und „Alfred II“ drehen sich gegen den Uhrzeigersinn. Ergebnis: Der Osten wird mit Warmluft aus Süden versorgt, der Westen mit kalter Luft aus Norden.

( BM/dpa/ap )