Gleich drei Mal brannte es in der vergangenen Nacht in den Fluren von Berliner Mehrfamilienwohnhäusern: im Hausflur abgestellte Kinderwagen standen in Flammen.

Aufmerksamen Mieter eines Wohnhauses in Gesundbrunnen ist es zu verdanken, dass die Flammen an einem Wagen in Mitte rechtzeitig gelöscht werden konnten, so dass kein größerer Schaden entstand. Gegen 3.30 Uhr nahmen die Bewohner eines Hauses an der Pankstraße Brandgeruch und Feuerschein im Hausflur wahr. Ein Kinderwagen brannte. Sie riefen die die Polizei und konnten dann mit den Einsatzbeamten gemeinsam die Flammen löschen. Bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge wurde der Brand von bislang unbekannten Brandstiftern vorsätzlich gelegt. Die Hausbewohner blieben unverletzt.

Innerhalb weniger Minuten wurden zwei Kinderwagen in Kreuzberg in Brand gesetzt, die in Hausfluren abgestellt waren. Mieter wurden bei den Brandstiftungen nicht verletzt. Inwieweit ein Tatzusammenhang zwischen den beiden Brandstiftungen besteht, prüft ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes.

Zwei Brände im Abstand von fünf Minuten

Gegen 5.40 Uhr alarmierten dann Mieter eines Altberliner Wohnhauses an der Mariannenstraße die Feuerwehr, nachdem sie die Flammen an einem im Erdgeschoss abgestellten Kinderwagen entdeckt hatten. Die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand, durch den die Holzverkleidung im Treppenflur beschädigt wurde.

Kurz darauf, gegen 5.45 Uhr, brannte ein Kinderwagen in einem Mietshaus in der Naunynstraße ab. Ein Mieter des Mehrfamilienhauses entdeckte das Feuer und löschte es selbst. Auch hier war der Kinderwagen im Erdgeschoss des Wohnhauses abgestellt.

In allen drei Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus, ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt. Ob ein Zusammenhang zwischen den Bränden besteht, ist noch nicht bekannt.

BM