Ein Verkehrsunfall auf der nördlichen Stadtautobahn in Tegel hat am Dienstag für Zehntausende von Autofahrern erhebliche Folgen gehabt. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte eine Autofahrerin, die in Richtung Stadtgrenze unterwegs war, in Höhe der Anschlussstelle am zentralen Festplatz die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren.

Der Wagen prallte nach Polizeiangaben gegen 12.20 Uhr gegen die Mittelleitplanke und überschlug sich, bevor er stark beschädigt zum Stehen kam. Innerhalb kürzester Zeit bildete sich ein langer Rückstau, der bis auf die Stadtautobahn A 100 reichte.

Stau löste sich nur langsam auf

Die 42 Jahre alte Fahrerin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei musste die linke Fahrspur der dort nur zweispurigen Autobahn kurz vor dem Tunneleingang in Richtung Hamburg für mehrere Stunden sperren. Zum einen wegen der Beschädigung der Leitplanke und wegen des Abtransports des Unfallwagens kam es zudem zu kurzfristigen Vollsperrungen.

Außerdem musste der Verkehrsunfalldienst den Hergang des Unfalls ermitteln. Die Folge: Mit Einsetzen des Berufsverkehrs erreichte der Stau eine Länge von 16 Kilometern, das Stauende lag zeitweilig in Tempelhof in Höhe der Anschlussstelle Oberlandstraße. Erst gegen 17.30 Uhr konnte die Teilsperrung der A 111 in Richtung Norden wieder aufgehoben werden. Nur ganz allmählich löste sich der Stau auf dem Stadtring und dessen Zufahrten auf.

BM/pol