Der Chef einer Drogenbande, die Heroin per Servicetelefon auf Berliner Bahnhöfen vermarktet hat, muss sechseinhalb Jahre in Haft.
Als seine rechte Hand ist ein Neffe des 33-Jährigen ebenfalls am Freitag vom Berliner Landgericht zu fünf Jahren und elf Monaten Gefängnis verurteilt worden.
Die Gruppierung hatte innerhalb von drei Monaten mehr als 2000 Szenekügelchen im Wert von rund 80.000 Euro verkauft. Nach Telefonaten hatten sich Kunden mit den Dealern getroffen. Fünf weitere Bandenmitglieder erhielten Strafen von 18 Monaten mit Bewährung bis zu zwei Jahren und neun Monaten Haft.
Alle Angeklagten waren weitgehend geständig.
dpa/sei



