Der Berliner Zoo kommt als mögliches Zuhause für das beschlagnahmte Kapuzineräffchen „Mally“ von Teeniestar Justin Bieber (19) nicht infrage. „Wir können das Tier nicht nehmen“, sagte der Chef von Zoo und Tierpark, Bernhard Blaszkiewitz. Im Zoo lebe eine besondere und sehr bedrohte Unterart der Kapuzineraffen, die man nicht mit Biebers Tier gemeinsam halten könne. „Das Tier muss zu Artgenossen“, sagte Blaszkiewitz.
Biebers Äffchen war vom Zoll in München beschlagnahmt worden, weil die nötigen Papiere fehlten. Knapp vier Wochen hat der 19-Jährige Zeit, die Unterlagen nachzureichen. Dann bekommt er seinen Affen zurück – sonst soll das Tier in einen Zoo kommen. Der Berliner Zoo wird es nun also definitiv nicht sein. Dem Chef des Münchener Tierheims, in dem der Affe nun lebt, zufolge, haben sich aber bereits „mehrere europäische Zoos gemeldet, die Mally aufnehmen würden“.
Weder Bieber selbst noch jemand aus seinem Umfeld hat sich bislang beim Tierheim gemeldet, bei der Beschlagnahmung am Flughafen soll der Weltstar behauptet haben: „Das ist nicht mein Affe!“ Mally wurde Bieber zum 19. Geburtstag geschenkt, damit er auf Tour einen Begleiter hat.
„Wenn Bieber die Papiere nicht nachliefern kann, wiegt das schwer“, sagte Franz Böhmer vom Bundesamt für Naturschutz gegenüber der „Bild“. Bieber habe nämlich gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen verstoßen. Bis zu 50.000 Euro Geldstrafe drohen dem Sänger.














