Der Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU) hat am Sonntag deutsche Einsatzkräfte im Norden Afghanistans besucht. Henkel war zusammen mit dem Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier (CDU), in Masar-i-Scharif, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung hieß. Der Besuch war aus Sicherheitsgründen nicht vorher angekündigt worden. Auch Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt reiste mit an den Hindukusch.

Henkel gedenkt der gefallenen Soldaten

Die CDU-Politiker informierten sich über das deutsche Engagement in Afghanistan sowie die Bedingungen für deutsche Soldaten und Polizisten. Gemeinsam mit dem Kommandeur im Regionalkommando Nord, Jörg Vollmer, gedachten sie der gefallenen ISAF-Soldaten. Generalmajor Vollmer erläuterte laut Mitteilung, dass sich die Sicherheitslage verbessert habe. Die Motivation der afghanischen Kräfte sei beeindruckend.

Die Innenpolitiker sahen sich auch die deutsche Ausbildungsstätte für afghanische Polizisten an. Die Akademie schaffe Sicherheit für die Bürger am Hindukusch und somit auch für die Menschen zu Hause, betonte Henkel laut Mitteilung.

CDU-Minister Caffier lobt Fortschritte bei Polizeiausbildung

Sein Amtskollege aus Mecklenburg-Vorpommern war bereits zum dritten Mal in Afghanistan. Es seien Fortschritte bei der Polizeiausbildung erkennbar, sagte Caffier. Henkel und Caffier waren sich laut Mitteilung einig, dass Deutschlands Verantwortung auch nach dem Auslaufen des ISAF-Mandats Ende 2014 nicht enden könne.

dpa/seg