Das Bezirksamt Berlin-Neukölln muss Auskunft darüber geben, ob Mitarbeiter an Heinz Buschkowskys (SPD) Buch „Neukölln ist überall“ mitgewirkt haben.
Das entschied am Freitag das Berliner Oberverwaltungsgericht und bestätigte ein Urteil des Verwaltungsgerichts vom Januar.
Der Bezirksbürgermeister Buschkowsky hatte das Buch als Privatperson veröffentlicht. Anfragen eines Journalisten, ob Mitarbeiter aus dem Bezirksamt dabei geholfen hätten, hatte die Behörde nicht beantwortet – nach Ansicht des Gerichts zu Unrecht.
Nicht ausschließlich Privatsache
Da Nebentätigkeiten beim Amt angezeigt werden müssten, seien sie nicht ausschließlich Privatsache, urteilte das OVG. Zudem seien die Mitarbeiter durch die erfragten Informationen nicht zu identifizieren gewesen.
Buschkowskys Buch sorgt immer wieder für Querelen. So musste am Donnerstag eine Lesung abgebrochen werden, weil Demonstranten lautstark protestierten.
dpa/oje

![Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, aufgenommen am 22.11.2012 während der ZDF-Talksendung "Maybrit Illner" zum Thema: "Kinder in die Krippe - Mütter in die Produktion?" im ZDF-Hauptstadtstudio im Berliner Zollernhof Unter den Linden. Foto: Karlheinz Schindler [ Rechtehinweis: Verwendung weltweit, usage worldwide ] Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, aufgenommen am 22.11.2012 während der ZDF-Talksendung "Maybrit Illner" zum Thema: "Kinder in die Krippe - Mütter in die Produktion?" im ZDF-Hauptstadtstudio im Berliner Zollernhof Unter den Linden. Foto: Karlheinz Schindler [ Rechtehinweis: Verwendung weltweit, usage worldwide ]](https://img.sparknews.funkemedien.de/114455207/114455207_1423602436_v16_9_1200.jpeg)



