Sechs Richtige plus Superzahl: Als bundesweit einziger kassiert ein Glückspilz in der Hauptstadt jetzt den Lotto-Jackpot mit 21 Millionen Euro. Der Tipper hatte für zwei Wochen 14,50 Euro für die Samstagsziehung bei 6 aus 49 investiert, wie der Sprecher von Lotto Berlin, Thomas Dumke, am Montag sagte. „Das ist der größte Jackpot, der jemals in Berlin geknackt wurde.“ Der Gewinner habe sich noch nicht gemeldet. Die Zahlen 2, 12, 14, 20, 39, 47 und die Superzahl 7 machen den Berliner nun zum Multi-Millionär.
Der Lotto-Schein sei am 2. März im südlichen Neukölln gekauft worden, sagte der Sprecher. Der Jackpot war bis zum Samstagabend auf genau 21.193.239,30 Euro angewachsen. Der letzte Jackpot in dieser Höhe wurde 2011 geknackt. Damals gingen rund 20,6 Millionen Euro an einen Brandenburger. Zuletzt wurde ein Berliner Lotto-Millionär laut Angaben im Jahr 2007 gekürt. Damals waren 17 Millionen Euro im Topf.
Neuer Millionär kann in die Filiale gehen oder sich in der Zentrale melden
Fünf Gewinner können sich nach Angaben der Saarland-Sporttoto GmbH, der federführenden Gesellschaft des Deutschen Lotto- und Totoblocks, noch jeweils über 471.336,40 Euro freuen. Sie tippten sechs Richtige ohne Zusatzzahl.
Der neue Millionär in spe könne jetzt in seine Lotto-Filiale gehen oder sich gleich in der Zentrale melden. Bei Gewinnen über 500 Euro erscheine bei der elektronischen Prüfung im Lottoladen ohnehin der Hinweis: „Wenden Sie sich an die Zentrale!“ – ohne die Summe zu nennen.
Gewinner sollte mit niemandem darüber sprechen
Zunächst gebe es dann einen Beratungstermin. „Bei Gewinnen in solcher Höhe raten wir immer, zunächst mit niemandem darüber zu sprechen“, sagte Dumke. Dann werde eine Gewinn-Anforderung ausgefüllt. Das Geld könne auf Konten überwiesen werden. Der Sprecher stellte klar: „Hier rennt keiner mit dem Koffer voller Geld raus.“
Steuern müsse der Millionär auf seine Gewinnsumme nicht zahlen. „Der einmalige Zufluss des Gewinnes ist steuerfrei“, heißt es ganz amtlich. Jedoch die Erträge müssten versteuert werden.
Doch wenn der Gewinner seinen Tippschein verloren oder verbummelt hat? „Das ist dann Pech“, sagt Sprecher Dumke. Der Schein sei ein „Inhaber-Papier.“ Es ist aber möglich, noch einmal alles durchzukramen: Der Anspruch auf den Gewinn gelte 13 Wochen lang, sagte der Sprecher.
dpa/seg




