Berlins Polizei geht seit Montag verschärft gegen sogenannte Gurtmuffel und Handysünder auf Berlins Straßen vor.

Wie die Behörde mitteilte, würden Beamte vom 11. bis zum 17. März verstärkt Autofahrer kontrollieren, ob sie den Sicherheitsgurt anlegen oder während der Fahrt telefonieren. Das betreffe auch Radfahrer, so die Polizei. Außerdem will die Polizei im Umfeld von Grundschulen und Kitas prüfen, ob Kinder in Autos ordnungsgemäß gesichert sind.

Bei der letzten Aktion im September 2012 hatte die Polizei 2724 Autofahrer gestellt, die sich nicht angeschnallt hatten. 136 Kinder seien nur unzureichend oder gar nicht gesichert gewesen. Im ganzen Jahr 2012 habe die Polizei insgesamt 20.474 Verstöße dieser Art festgestellt.

Autofahrer, die sich nicht anschnallen, nehmen bei Verkehrsunfällen schwere Verletzungen in Kauf. Kinder sind besonders gefährdet, wenn sie nicht durch Kindersitze und Gurte gesichert sind.

Auch das Handyverbot am Steuer wird laut Polizei immer noch von vielen missachtet. Im September stellte die Polizei 1823 telefonierende Auto- und Radfahrer, im gesamten Jahr waren es 22.111 Verstöße. Telefonierenden Radfahrern droht ein Verwarnungsgeld von 25 Euro. Autofahrer müssen mit 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Nach wie vor verzichten viele Autofahrer und deren Beifahrer auf das Anlegen des Sicherheitsgurtes und nehmen hierdurch schwere Verletzungen im Falle eines Verkehrsunfalls in Kauf. Mitfahrende Kinder, die nicht durch entsprechende Kindersitze und Gurte gesichert werden, sind in besonderem Maße gefährdet und daher ganz speziell auf das Verantwortungsbewusstsein der Erwachsenen angewiesen. Bei einer vergleichbaren Verkehrssicherheitsaktion im September 2012 hatten 2.724 nicht die vorgeschriebenen Sicherheitsgurte angelegt, 136 Kinder waren zudem nur unzureichend oder gar nicht gesichert. Unabhängig von der letztjährigen Aktion wurden im Jahr 2012 insgesamt 20.474. derartige Verstöße geahndet.