Bei einem tragischen Verkehrsunfall auf der Autobahn 114 ist am Mittwoch in Berlin-Pankow ein 54 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Der Mann war gegen 12.50 Uhr von einer Autobahnbrücke geschleudert und dabei tödlich verletzt worden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der 54-Jährige bei der Fahrt stadteinwärts im Bereich des Ortsteil Französisch-Buchholz eine Panne mit seinem VW und war auf dem rechten Fahrstreifen ausgestiegen.

An dieser Stelle überquert die Autobahn die darunter liegende Bahnhofstraße.

Fünf Meter in die Tiefe gefallen

Während der 54-Jährige an der geöffneten Motorhaube stand, fuhr ein 50-Jähriger mit seinem VW Passat auf das Pannenfahrzeug auf und stieß das Fahrzeug nach vorn.

Der 54-Jährige wurde dadurch von seinem eigenen Wagen so unglücklich erfasst, dass er über die Brüstung auf die vier bis fünf Meter tiefer gelegene Straße fiel. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen erlittenen Verletzungen.

Der Passat-Fahrer musste mit einem Schock in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Autobahn und die Bahnhofstraße mussten für die Rettungs- und Bergungsarbeiten etwa sechs Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

In der Folge kam es zu erheblichen Verkehrstaus. Die Ermittlungen der Polizei zum Unfallhergang dauern an.

BM/pol