Im Zusammenhang mit dem Mord an einer Pferdewirtin im Juni in Berlin-Lübars hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen fünf Angeschuldigte erhoben.
Sie sollen das „Mordkomplott“ gegen die 21-Jährige geplant und ausgeführt haben, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Montag mitteilte. Unter den Angeklagten befinden sich auch der Freund des Opfers und dessen Mutter.
Der Anklage zufolge sollen der 24-Jährige und seine 55-jährige Mutter im Herbst 2011 den Plan gefasst haben, die Frau zu töten und das Geld von diversen Lebensversicherungen zu kassieren. Dazu hatten sie mehrere Policen in Millionenhöhe auf den Namen der Pferdewirtin abgeschlossen, die auf dem von ihnen gepachteten Reiterhof in Brandenburg arbeitete.
Den Angaben zufolge engagierten sie mithilfe zweier Komplizen einen 22-Jährigen, der sich bereit erklärte, das Opfer für eine Bezahlung in Höhe von 500 Euro zu töten. Die junge Frau war am 21. Juni nahe des Freibades Lübars tot aufgefunden worden.
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