Die Unterschriften unter Lebensversicherungen der in Berlin-Lübars ermordeten Pferdewirtin sind den Ermittlern zufolge zumindest teilweise gefälscht worden. „Der gegenwärtige Stand der Ermittlungen ist, dass Versicherungen auch mit gefälschten Unterschriften abgeschlossen worden sind“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Donnerstag. Ob dies für alle sieben Versicherungen gelte, die nach bisherigen Erkenntnissen auf das Opfer abgeschlossen wurden, könne er nicht sagen.

Die Staatsanwaltschaft geht beim Tod der 21-Jährigen von einem Auftragsmord aus. Fünf Verdächtige sitzen in Haft. Der 23-jährige Ex-Freund der Pferdewirtin soll einen Killer angeheuert haben, um an ihre Lebensversicherungen im Wert von mehr als zwei Millionen Euro zu kommen. Auch die Mutter des mutmaßlichen Auftraggebers, seine Freundin und deren Bruder sollen an den Mordplänen beteiligt gewesen sein. Die Ermittlungen gehen weiter.

dpa/tj