Ein defekter Regionalzug hat am Mittwochmorgen im Berliner Berufsverkehr für Behinderungen gesorgt. Wie S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz Morgenpost Online auf Anfrage sagte, sei ein Zug zwischen Alexanderplatz und Ostbahnhof kurz vor 7 Uhr liegen geblieben.
Die RB 14 (Nauen – Flughafen Schönefeld) und die RE 2 (Wismar – Cottbus) mussten deshalb umgeleitet werden. Statt am Bahnhof Zoo hielten die Züge in Jungfernheide, Gesundbrunnen und Lichtenberg. Priegnitz konnte zunächst nicht sagen, wie lange die Störung noch dauern würde.
Defekte Weiche bremst S-Bahn aus
Erst am Dienstag war es wieder zu Behinderungen im Berliner S-Bahnverkehr gekommen. Gegen 8 Uhr morgens hatte eine defekte Weiche am Bahnhof Schöneweide für Verspätungen von mehr als 30 Minuten gesorgt. Um den Stau aufzulösen, fuhren die Züge der S8 nur zwischen Birkenwerder und Ostkreuz, der Verkehr der Linie S45 wurde zeitweise ganz eingestellt.
Schon am Montag hatte vom Nachmittag bis in den Abend eine defekte Weiche im Bereich des Bahnhofs Südkreuz für erhebliche Behinderungen im Zugverkehr auf der Ringbahn gesorgt. Am Abend kam noch eine Signalstörung in Lichtenberg hinzu. Zwischen 19.45 und 20.45 Uhr verkehrten die S-Bahn-Linien S5, S7 und S75 nur mit größeren Einschränkungen.
Am Wochenende hatte die S-Bahn bereits den Zugverkehr zwischen Bernau und Berlin-Buch (S2) über 16 Stunden einstellen müssen, weil ein Stellwerk nicht besetzt werden konnte. Die DB Netz AG müsse nun endlich geeignete Maßnahmen ergreifen, damit solche Ad-hoc-Ausfälle nicht mehr vorkommen, forderte jetzt der Chef des Verkehrsverbundes Hans-Werner Franz.
alu/fü

