Ein Defekt im Stellwerk Berlin-Ruhleben hat am Donnerstag zu zahlreichen Verspätungen und Einschränkungen beim Regional- und Fernverkehr geführt.
Am Vormittag war nach ersten Erkenntnissen die Stromversorgung in der Anlage zusammengebrochen, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Techniker waren am Nachmittag noch damit beschäftigt, die Probleme zu beheben. Die Arbeiten sollen nach Bahnangaben bis in die späten Abendstunden anhalten. Die S-Bahn war nicht betroffen.
Die Ursache des Stromausfalls werde untersucht, sagte ein Bahnsprecher. Es gebe keine Hinweise auf einen Sabotageakt, fügte er hinzu.
Züge von und nach Hamburg starteten außerplanmäßig von Berlin-Südkreuz und dem Hauptbahnhof (tief). Der Halt in Berlin-Spandau entfiel. Zum Teil kam es zu erheblichen Verspätungen und Teilausfällen.
Nach der Unterbrechung kamen Züge auf den Fernstrecken nach Hamburg und Hannover zum Stehen. Ebenso betroffen waren die Linien 1, 2, 4, 6, 10 und 14 der Regionalbahnen. Zwischen Nauen, Falkensee und Spandau sowie zwischen Spandau und Wustermark fuhren Busse als Schienenersatzverkehr.
dapd/mim



