Autos angezündet

Verdächtige nach Bränden wieder auf freiem Fuß

Zwei Männer, die in der Nacht zu Mittwoch im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg festgenommen wurden, sind wieder frei. Sie standen im Verdacht, Autos angezündet zu haben.

Die in der Nacht zum Mittwoch nahe eines brennenden Autos im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg festgenommenen zwei Männer sind wieder auf freiem Fuß. Sie hätten glaubhafte und nachvollziehbare Erklärungen für ihre Anwesenheit in der Nähe des Tatorts an der Schönhauser Allee machen können, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei gehe nicht mehr davon aus, dass es sich bei den 28 und 31 Jahre alten Männern um Brandstifter handele. Die Ermittlungen dauerten allerdings an.

Insgesamt waren in der Nacht in Prenzlauer Berg an den nahe beieinander liegenden Straßen Schönhauser Allee, Wörther Straße und Sredzkistraße drei Autos, zwei BMW und ein Range Rover, angesteckt worden. In allen Fällen wird geprüft, ob die Brände aus politischen Motiven gelegt wurden.

Die Serie von Autobrandstiftungen in der Hauptstadt hat seit Jahresbeginn etwa 500 Fahrzeuge betroffen. Bei rund einem Drittel ist die Tat nach Einschätzung der Polizei politisch motiviert. Wegen der Serie von Autobrandstiftungen hatte die Berliner Polizei ihre nächtlichen Streifen seit August um etwa 500 Beamte pro Nacht verstärkt. Dabei sind auch Bundespolizisten im Einsatz.

( dapd/sei )