Im Fall des strangulierten neunjährigen Jungen in Plänterwald geht die Staatsanwaltschaft von einem Unfall aus. „Die Obduktion hat keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden ergeben“, sagte der Sprecher der Behörde, Martin Steltner, Morgenpost Online. Offenbar hatte sich das Kind versehentlich an dem Gürtel seines Faschingskostüms erdrosselt. Ein Suizid oder eine Straftet werden ausgeschlossen. Zwar gebe es noch Vernehmungen, so Steltner, der Fall gilt aber als so gut wie abgeschlossen.

Die Mutter hatte am 23. Oktober 2011 den Neunjährigen stranguliert an einem Hochbett in seinem Kinderzimmer an der Neuen Krugallee gefunden. Ein Notarzt konnte ihn noch reanimieren. Drei Tage später starb das Kind jedoch in einem Krankenhaus. Für die Ermittler war der Fall sehr mysteriös. Vermutungen, wonach der Stiefvater etwas mit dem Tod des Jungen zu tun gehabt haben soll, bestätigten sich nicht. Der Mann soll sich zum fraglichen Zeitpunkt gar nicht in der Wohnung aufgehalten haben.