Die traditionelle Wasserschlacht auf der Oberbaumbrücke zwischen Friedrichshain und Kreuzberg erlebt dieses Jahr eine Neuauflage. Am 28. August werden sich die Bewohner beider Stadtteile wieder mit Wasserbomben, Eiern, Mehl und faulem Obst bewerfen, wie die Veranstalter auf ihrer Internetseite mitteilten. Die Wasserschlacht wurde erstmals 1998 ausgetragen. In den vergangenen Jahren fiel sie aus.
Ziel der Auseinandersetzung ist es, die gegnerische Partei von der Brücke zu drängen. Bislang haben immer die Friedrichshainer gewonnen, auch weil sie teils selbstgebaute Wasserwerfer auffuhren.
Ihren Ursprung hatte die Veranstaltung in der damals bevorstehenden Fusion von Friedrichshain und Kreuzberg. Der Ost- und der West-Bezirk wurden in der Bezirksreform im Jahr 2001 zu einem Bezirk zusammengefasst.
Wasserschlacht soll wieder politischer werden
Laut der Zeitung „Der Tagesspiegel“ wurde die Veranstaltung von Hauke Stiewe von der Bergpartei und von Alexander Morlang von der Piratenpartei angemeldet. Beide wollten der Aktion wieder mehr „Demonstrationscharakter“ geben.
Morlang sagte dem Blatt, „es geht darum, Bezirksbelange wieder mehr in den Vordergrund zu rücken und zu zeigen, dass die von bürgerlichen Parteien durchgeboxte Zusammenlegung von Friedrichshain und Kreuzberg falsch war.“
dapd/mim





