Hoch-Zeit in den Kirchen: Zu Weihnachten erwartet die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) bei etwa 2500 Gottesdiensten rund eine halbe Million Besucher. An Heiligabend laden viele Gemeinden zum Teil im Zweistundentakt zu Gottesdiensten ein, hieß es in einer Mitteilung der Kirche. Besondere Andachten und Weihnachtsfeiern gibt es für Trauernde, einsame Menschen und Obdachlose.

Zu rund 600 Gottesdiensten laden nach Angaben eines Sprechers auch die katholischen Gemeinden des Erzbistums Berlin ein.

Der evangelische Bischof Markus Dröge predigt Heiligabend um 14.30 Uhr im Berliner Dom und um 17.30 Uhr in der St. Marienkirche. Generalsuperintendentin Heilgard Asmus wird um 16 Uhr zur Predigt in der St. Katharinen-Kirche in Brandenburg an der Havel erwartet. Die Emmaus-Ölberg-Gemeinde lädt um 17 Uhr in die Eisenbahn-Markthalle in Kreuzberg ein. Und auch die Gemeinde Sophien trifft sich an ungewöhnlichem Ort: Sie feiert um 23 Uhr die erste Weihnachtsandacht seit 1945 in der historischen St. Elisabethkirche in Berlin-Mitte.

Zahlreiche Andachten und Christmetten gibt es auch in katholischen Kirche: Kardinal Georg Sterzinsky predigt etwa Heiligabend ab 22 Uhr in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin und lädt dort Silvester zu einer Dankandacht zum Jahresabschluss ein. Am zweiten Weihnachtsfeiertag veranstaltet er zudem in der Justizvollzugsanstalt Tegel traditionell einen Gottesdienst für die Gefangenen.

Eine vollständige Übersicht über alle Gottesdienste zu Weihnachten und zum Jahreswechsel ist im Internet unter www.ekbo.de , www.erzbistumberlin.de oder www.weihnachtsgottesdienste.de zu finden.

dpa/sei