Das vor allem vom Bund getragene Alliierten-Museum im Berliner Außenbezirk Zehlendorf will auf den zentralen gelegenen ehemaligen Flughafen Tempelhof umziehen. Verbunden damit sind auch Forderungen nach besserer finanzieller und personeller Ausstattung. Ein entsprechendes Memorandum zur Zukunft des vor 15 Jahren eröffneten Museums in einem ehemaligen Kino der US-Armee in der Clayallee stellte der scheidende Museumsdirektor Helmut Trotnow am Donnerstag vor.
Der Umzugsplan nach Tempelhof wird auch vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und dem Internationalen Beirat des Museums unterstützt, der Bund erwartet dazu ein detailliertes Konzept, das im Laufe des nächsten Jahres vorgelegt werden soll. „Es ist ein Bundesmuseum, die Entscheidung liegt jetzt beim Bund“, sagte Rainer Klemke von der Berliner Kulturverwaltung dazu. Er wies auf die 5,5 Millionen Besucher hin, die jährlich in Berlin Gedenkstätten und zeitgeschichtliche Museen besuchten. Das Alliierten-Museum könne aber seine volle Wirkung wegen seines abgelegenen Standortes nicht entfalten. Abgesehen davon stünden schon jetzt wichtige Objekte des Museums aus Platzgründen in Tempelhof.
dpa/hed





