Berlin und der Süden Brandenburgs werden am Sonntag einen heiteren und mit Temperaturen bis zu 19 Grad Celsius ungewöhnlich warmen Novembertag erleben. In der Hauptstadt könnte sogar der bisherige Temperaturrekord für einen 14. November übertroffen werden.

“Den bisher wärmsten 14. November erlebte Berlin im Jahr 1926 mit 15,7 Grad Celsius. Diesen Wert werden wir sicher übertreffen“, sagte Meteorologe Karsten Kürbis vom privaten Wetterdienst Meteogroup Deutschland am Sonnabend.

Dabei werde für die Region auch viel Sonnenschein erwartet. Lediglich in der Uckermark und der Prignitz sollten die Temperaturen der Vorhersage zu folgen nicht ganz so hoch klettern. Für diese Region sagte der Meteorologe Temperaturen um 15 Grad vorher.

Verantwortlich für die ungewöhnliche Witterung ist das Tiefdruckgebiet “Ditte“, das in Richtung Nordsee zieht und an seiner Vorderseite warme Luft vom Mittelmeer mit sich führt. Im Volksmund wird eine solche Wetterlage im November in Anlehnung an den Martinstag am 11. November Martinssommer genannt.

Auch am Wochenanfang bleibt es in der Region mild. Bei Temperaturen zwischen 11 und 13 Grad Celsius werden dem Meteorologen zufolge jedoch die Wolken am Himmel dominieren. Niederschläge seien zunächst nicht zu erwarten. Ab Dienstag sinken die Temperaturen dann auf acht bis sechs Grad.

dapd/mim