Die angekündigte Non-Stop-Verbindung von Air Berlin nach New York bringt Berlin 120 neue Arbeitsplätze. Diese Zahl nannte Vorstandschef Joachim Hunold dem Wirtschaftsmagazin „Berlin maximal“ laut einem Vorabbericht. „Durch die Umstationierung eines Langstreckengeräts haben wir ein zusätzliches Flugzeug in Berlin“, sagte er zur Begründung.

Air Berlin fliegt ab Mai 2011 vier Mal pro Woche von Berlin zum New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen. Die neue Verbindung sei eine strategische Entscheidung, „mit der wir unsere Position in der Hauptstadtregion nachhaltig stärken“, sagte Hunold. Das Drehkreuz des Partners American Airlines werde mit dem Air-Berlin-Drehkreuz Tegel verbunden. Berlin gewinne damit als Wirtschaftsstandort und werde zudem für US-Touristen attraktiver.

Die Airline mit dem roten Berlin-Logo nimmt den New-York-Flug am 1. Mai 2011 auf. Mit einem Airbus A330-200 mit 276 Sitzen und 24 Plätzen in der Businessclass geht es montags, mittwochs, freitags und sonntags jeweils um 13 Uhr von Tegel los. Der Flug dauert 8 Stunden und 55 Minuten. Die Maschine landet am selben Tag um 17.40 Uhr auf dem John-F.-Kennedy-Airport. Eine Strecke kostet 219 Euro inklusive Steuern und Gebühren; die Luftverkehrsabgabe von 45 Euro ist darin nicht enthalten.

dapd/sei