Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft haben in der Nacht zu Donnerstag Berliner Rocker kontrolliert und zahlreiche Waffen beschlagnahmt.
Gegen 0.30 Uhr fielen den Polizisten zwölf Personen aus dem Rockermilieu vor und in einem Billard-Café in der Karl-Marx-Straße auf. Die anschließende Überprüfung ergab, dass die Zwölf zum Umfeld einer Berliner "Outlaw Motorcycle Gang" gehören - und brachte zahleiche laut Polizei milieutypische Waffen und gefährliche Gegenstände zum Vorschein: Neben mehreren Messern, Pfefferspray, einem Baseballschläger und einem Teleskopschlagstock entdeckten die Polizisten zahlreiche Textilienvorräte mit individuellen Clubemblemen. Die Durchsuchung zweier Autos förderte drei darin aufbewahrte Macheten, Quarzsandhandschuhe und einen speziellen Winkelschlagstock zutage.
Schließlich war noch eines der Autos, ein Mercedes, wegen fehlender Haftpflichtversicherung zur Fahndung ausgeschrieben. Die Polizisten machten die Kennzeichen vor Ort ungültig und zogen den Fahrzeugschein ein.
Die Waffen stellten die knapp 20 Beamten im Einsatz sicher und schrieben Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz. Gegen 2 Uhr war der Einsatz beendet.



